Achtung: Neue Adresse für NABU Siegen-Wittgenstein

Ab sofort ist der NABU erreichbar unter:

NABU Siegen-Wittgenstein, Am Buchholz 1, 57319 Bad Berleburg, Tel.: 02751 5512

Seit über 10 Jahren hatte der NABU Siegen-Wittgenstein seine Geschäftsstelle in Siegen in der Kölner Str. 11.Wöchentlich wurden an diesem zentral gelegenen Ort feste Öffnungszeiten der Geschäftsstelle angeboten, um NABU-Mitgliedern und allen Mitbürgern Gelegenheit zu geben, mit dem NABU in Kontakt zu treten. Aktuelle Fragen zum Naturschutz, Probleme und Anregungen konnten ausgetauscht werden, interessante Informationsbroschüren wurden angeboten.

Leider wurde dieses Angebot in den letzten Jahren immer seltener genutzt. Hauptsächlich wird der Kontakt zum NABU per Telefon oder E-Mail gesucht. Daher hat der NABU beschlossen, diese Geschäftsstelle zum 30. April 2012 zu schließen. Wir denken, es ist besser, eingespartes Geld und Engagement in den aktiven Naturschutz im Kreis zu stecken. Aber natürlich bleibt der NABU für Sie weiterhin unter obiger, neuer Adresse erreichbar und natürlich auch im Internet über Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

Michael Düben 2012

 

Herzlich willkommen beim NABU

 Siegen-Wittgenstein!

 

Wir freuen uns, dass Sie uns auf unserer Homepage besuchen.

Im NABU-Homepage-Layout und mit benutzerfreundlicher Navigation finden Sie hier viele Informationen rund um Natur und Umwelt sowie unseren aktuellen Veranstaltungskalender.

Im Artikel „Wir über uns“ geben wir einen Überblick über die Ziele und Aktivitäten unseres Kreisverbandes.

 
6 Windenergieanlagen zwischen Hesselbach und Bad Laasphe

Der NABU fordert eine Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) mit Öffentlichkeitsbeteiligung.

 Wie man der Presse entnehmen konnte, liegt den Behörden ein Antrag auf Errichtung von 6 Windenergieanlagen im Landschaftsschutzgebiet rund um den Alertsberg vor. Da Bad Laasphe keine Windenergievorrangzonen ausgewiesen hat, erfolgt die Genehmigung nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz (BImSchG). Diese Genehmigung läuft fast wie ein „Geheimverfahren“ ab, da es zu keiner Offenlegung der Planunterlagen kommt.

Auch eventuell betroffene Anlieger von Hesselbach oder Laaspherhütte können nicht ohne weiteres die Unterlagen einsehen und ihre Stellungnahme zu diesem Windpark abgeben.

Auch die Naturschutzverbände werden an diesem Verfahren nicht beteiligt.

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Neuer Leitfaden für Windenergieanlagen im Wald

Viele Mitglieder des NABU Siegen-Wittgenstein sind enttäuscht vom grünen Umweltministerium.

Durch den neuen Windenergieerlass dürfen Windräder in NRW jetzt auch im Wald errichtet werden. Dies betrifft besonders unseren Kreis Siegen-Wittgenstein. Da er der waldreichste Kreis der Bundesrepublik ist und zu den 3 artenreichsten Kreisen in Nordrhein-Westfalen gehört, ist die Artenfülle in unseren Wäldern besonders groß.

 

Von Windenergieanlagen gehen aber Störungen für viele Tierarten aus, auch werden Vögel und Fledermäuse durch Windräder getötet. Gerade für sog. windenergiesensible Arten, die die Windanlagen nicht meiden, sind teilweise hohe Kollisionsopfer bekannt; darunter oft Tiere, die streng geschützt oder sogar vom Aussterben bedroht sind.

 

Um diesen Konflikt zwischen Artenschutz und der Gewinnung von Windenergie zu lösen und um geeignete Standorte für Windenergieanlagen zu finden, bedarf es oftmals einer sorgfältigen Prüfung. Dazu sollte eigentlich der Leitfaden für Windenergieanlagen im Wald des Umweltministeriums Aussagen machen über den notwendigen Prüfungsumfang, über standardisierte, aussagekräftige Untersuchungsmethoden sowie über Kriterien, nach denen das Risiko von Windenergieanlagen abgeschätzt werden kann.. Dies alles ist leider im neuen Leitfaden nicht erfolgt. Auf nur 3,5 Seiten wird der Artenschutz recht pauschal abgehandelt.

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Die Dohle - Vogel des Jahres 2012

Wohnungsnot macht der Dohle das Leben schwer

dohle

Foto: www.nrw.nabu.de

Aufruf zur Dohlenerfassung 2012

Nachdem die Art in Siegen-Wittgenstein in den vergangenen Jahren einen deutlichen Bestandseinbruch zu verzeichnen hatte, gibt es seit einiger Zeit wieder mehr Brutzeitbeobachtungen. In wie weit sich diese Beobachtungen auf den aktuellen Brutbestand der Dohle auswirken, ist nicht überall bekannt. Deshalb möchte der NABU das Jahr 2012 nutzen, um mehr über die derzeitige Verbreitung der Art zu erfahren.Darum hiermit die Bitte an alle Interessierten, auf die Art verstärkt zu achten und zumindest alle Brutzeitbeobachtungen zu notieren. Bitte die Beobachtungen bis sätestens zum 1.12.2012 weiterleiten an Sabine Portig und Thomas Müsse bzw. an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .


Der NABU und der LBV haben die Dohle zum „Vogel des Jahres 2012” gekürt. Weil ihr Lebensraum immer stärker beeinträchtigt wird und Wohnungsnot ihr das Leben schwer macht, steht die Dohle bereits in mehreren Bundesländern auf der Roten Liste der gefährdeten Arten. Nur in Nordrhein-Westfalen geht es der Dohle vergleichsweise gut.

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Naturbeobachtungen aktuell!

Hallo zusammen,

 

heute, 29.04.12, rastete ein Kranich, 2.KJ, in der Ederaue bei Birkelbach.

Kranich

 

Mitbeobachter waren Ludger Behle-Erwes (der auch das Foto zu Verfügung gestellt hat!) und Eva Lisges. 

 

Weiterhin schönes Ornithologiern und viele Grüße,  Thomas Müsse

Raritäten über dem Himmel von Siegen und Wittgenstein

Am 16.04.12 beobachteten Ludger Behle und Thomas Müsse einen

durchziehenden Raufußbussard über dem Banfetal (Banfe bei Bad Laasphe).

Ebenfalls im April beobachtete Klaus Schreiber eine Eisente auf der Obernautalsperre und Jürgen Sator  Ringdrosseln im Burbacher Raum.

Ringdrosseln sahen auch Helga und Michael Düben in Bad Berleburg-Rinthe.

Herzlichen Glückwunsch für diese seltenen Beobachtungen!

Auf einer Wiese in Hemschlar blühen zur Zeit über 500 Exemplare des durchwachsendblättrigen Hellerkrauts (Thlaspi perfoliatum). Diese Rote Liste Art ist in Wittgenstein selten.

Michael Düben 16.04.12

 Den ersten Schwarzstorch für 2012 im Lahntal bei Feudingen meldet Walter Henkel aus Sassmannshausen am 20.0312, pünktlich zum Frühlingsanfang.