Herzlich willkommen beim NABU

 Siegen-Wittgenstein! 

Hier finden Sie viele Informationen rund um Natur und Umwelt, unseren Veranstaltungskalender sowie einen Überblick über unsere Ziele und Aktivitäten im Artikel „Wir über uns“. 

 
Heiligenborner Wald bei Bad Laasphe wird Wildnisgebiet

Erstmalig in NRW stellt eine Privatperson, der Unternehmer Dieter Mennekes, seinen Waldbesitz von 350 ha als Wildnisentwicklungsgebiet zur Verfügung. Dort soll sich die Natur ohne menschlichen Einfluss dynamisch entwickeln können und ein Urwald von morgen entstehen.

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Hier vorhandene autochtone Buchenbereiche, Quellen und Moore mit naturnahen Bachläufen bilden dafür eine gute Voraussetzung. Wildkatze und Schwarzstorch sind hier zu Hause.

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Wanderfalke in Siegen vergiftet

Am Funkturm Siegen-Eisenhardt wurde ein toter Wanderfalke gefunden.

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Junger Wanderfalke (Foto: NABU / Reufsteck)

Die Untersuchung am Chemischen Veterinäruntersuchungsamt in Münster ergab, dass dieser streng geschützte Vogel durch das Kontaktgift Carbofuran vergiftet wurde. Man kann vermuten, dass dabei eine mit Gift bestrichene Brieftaube zuzm Einsatz kam. Diese illegale Greifvogelverfolgung stellt nicht nur einen Naturfrevel dar, die Giftköder gefährden auch hochgradig Menschen und Haustiere. Die AG Wanderfalknschutz im NABU NRW hat eine Strafanzeige gestellt. 

Die Bevölkerung wird um Mithilfe bei der Aufklärung gebeten.

Lesen Sie mehr auf der Homepage des NABU NRW.  

Michael Düben, April 2014

 
Artenrückgang trotz umfangreicher Naturschutzgesetze

NABU prangert Aufweichung artenschutzrechtlicher Belange an

Am 04.04.14 fand die Mitgliederversammlung des Naturschutzbund (NABU) Deutschland, Kreisverband Siegen-Wittgenstein e.V. in Siegen-Weidenau statt. Mit über 2800 Mitgliedern im Kreis Siegen-Wittgenstein ist der NABU der größte Umweltverband vor Ort.

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Die Zusammensetzung des Vorstandes ist unverändert (v.l.n.r.): Jens Lehmann, Geschäftsführer, Helga DÜben, 1. Vorsitzende, Thomas Müsse, 2. Vorsitznder, Manfred Semper, Kassenwart, nicht im Bild: Sabine Portig, Naturschutzreferentin (Foto: Michael Düben)

Anhand zahlreicher Fotos berichtete die Vorsitzende Helga Düben aus den Vereinsaktivitäten, in die auch im Jahr 2013 mit viel Engagement, hohem zeitlichen Einsatz und großer Fachkompetenz der ehrenamtlichen Mitarbeiter durchgeführt wurden.

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Dramatischer Einbruch bei den Grasfröschen

Noch vor wenigen Jahren gab es Grasfrösche in nahezu jedem stehenden Gewässer. Je nach Größe fanden sich im März/ April bis zu mehreren Hundert Grasfröschen zum Laichen ein. Als der NABU in den neunziger Jahren für die Herpetofauna 2000 kreisweit Amphibien und Reptilien kartierte, fanden sich an geeigneten Gewässern vielfach weit über Hundert Grasfrösche ein. Die Populationsgröße wurde dabei über die abgelegten Laichballen abgeschätzt bzw. gezählt.

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Grasfroschlaichplätze mit über hundert Tieren scheinen immer seltener zu werden. Foto: Markus Fuhrmann

In den letzten zehn Jahren haben viele Naturfreunde das Verschwinden des Grasfrosches beklagt.

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Achtung Autofahrer! Wandernde Frösche und Kröten bereits unterwegs!

Der NABU Siegen-Wittgenstein appelliert an alle Autofahrer, in den nächsten Wochen mit besonderer Aufmerksamkeit Auto zu fahren. Wandernde Amphibien können nämlich nun wieder in milderen regnerischen Nächten unsere Straßen auf dem Weg zu ihren Laichgewässern überqueren und werden dabei leider viel zu oft überfahren. Durch vorausschauende Fahrweise kann jeder mithelfen, viele dieser kleinen Leben zu retten! 

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  Amphibien, hier ein Erdkrötenweibchen mit Männchen auf dem Rücken, werden oft beim Überqueren der Straße überfahren. Foto: Michael Frede. 

An einigen Stellen im Kreis wurden bzw. werden zum Schutz dieser wandernden Amphibien Amphibienzäune rechts und links der Straße aufgestellt. Ab Anfang März werden zudem wieder in Wittgenstein zwei Straßen mit Genehmigung des Ordnungsamtes des Kreises zeitweilig nachts gesperrt, einmal in Bad Berleburg, Berlebachstraße, sowie an der K53 zwischen Laasphe und Richstein. Eine Umleitungsstrecke ist jeweils ausgeschildert. Die Durchfahrt für Rettungsfahrzeuge bleibt hier selbstverständlich möglich. Der genaue Termin der jeweiligen Sperrung wird in der Presse nochmal gesondert bekanntgegeben.

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Thema Fledermaustollwut

Absolut kein Grund zur Panik! Zurzeit geistert wieder das Thema Fledermaustollwut verstärkt durch die Medienwelt und suggeriert eine Gefahr für Otto Normalverbraucher, die so absolut nicht gegeben ist. Deshalb möchte die Biologische Station Siegen-Wittgenstein und der NABU-Arbeitskreis Fledermausschutz Siegen-Wittgenstein das Thema aufgreifen und versuchen, evtl. verunsicherte  Bürger und Bürgerinnen wieder zu beruhigen. Es besteht definitiv kein Grund zur Panik!  Im Kreis Siegen-Wittgenstein wurden bisher noch keine tollwutinfizierten Fledermäuse gemeldet.

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Breitflügelfledermaus (Foto: Michael Frede)

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