Der Naturschutzbund Deutschland e.V. - NABU - möchte Menschen dafür begeistern, sich durch gemeinschaftliches Handeln für die Natur einzusetzen. Wir wollen, dass auch kommende Generationen eine Erde vorfinden, die lebenswert ist, die über eine große Vielfalt an Lebensräumen und Arten sowie über gute Luft, sauberes Wasser, gesunde Böden und ein Höchstmaß an endlichen Ressourcen verfügt. Auf diesen Seiten möchten wir Ihnen unsere Arbeit vorstellen und Perspektiven für eine lebenswerte Zukunft entwickeln.
Zum Schutz wandernder Amphibien wird seit vielen Jahren der Abschnitt der K53 zwischen Bad Berleburg-Richstein und Bad Laasphe-Bracht im Bereich der Teiche am Forsthaus Hülshof im Frühjahr bedarfsweise gesperrt
Bei geeignetem Amphibien-Wanderwetter erfolgt eine Straßensperrung zwischen 19 Uhr und 7 Uhr. Es wird dringend darum gebeten, an diesen Tagen das Durchfahrtsverbot zu beachten.
Die K53 zwischen Bad Berleburg-Richstein und Bad Laasphe-Bracht ist von heute 27. 03. auf morgen 28.03.25 gesperrt.
Jedes Jahr mit den milderen Temperaturen machen sich die Amphibien auf den Weg zu ihren Laichgewässern. So auch an der K53 zwischen Bad Berleburg-Richstein und Bad Laasphe-Bracht im Bereich der Teiche am Forsthaus Hülshof.
Die Tiere wandern meist nachts, da sie bei höherer Luftfeuchtigkeit nicht so schnell austrocknen. Ab einer Temperatur von ca. 6°C ist mit einer verstärkten Wanderung zu rechnen, bei feuchter Witterung mit Regen, Nieselregen oder Nebel eher als bei trockenem Wetter.
Auf der Wanderung von den Winterquartieren zu den Laichgewässern lauern zahlreiche Gefahren. Vor allem das Überqueren von Straßen ist für die Tiere lebensgefährlich. Nicht nur direkt unter den Autoreifen endet es tödlich. Auch der Strömungsdruck der Autos tötet die Tiere, da ihre empfindlichen Körper von innerlich praktisch zerplatzen.
Was kann man als Autofahrer tun, um die Tiere möglichst zu schonen?
Durch eine Reduzierung der Fahrgeschwindigkeit auf 30 km/h kann zumindest der Tod durch Strömungsdruck verhindert werden. Entlang von Amphibienwanderstrecken, die oft auch durch entsprechende Schilder gekennzeichnet sind, sollte daher bei gutem Wanderwetter besonders vorsichtig gefahren werden.
Eine angepasste Geschwindigkeit ist übrigens nicht nur den Amphibien zuliebe angezeigt. Auch viele Menschen, die sich im Amphibienschutz engagieren, sind in dieser Zeit auf den Straßen unterwegs. Deshalb gilt: Runter vom Gas für Mensch und Tier!
Bei starker Amphibienwanderung wird der Streckenabschnitt der K53 zwischen Bad Berleburg-Richstein und Bad Laasphe-Bracht im Bereich der Teiche am Forsthaus Hülshof in der Zeit vom 10.03. bis 20.04.2025 bei Bedarf durch ehrenamtliche Helferinnen und Helfer des NABU Siegen-Wittgenstein gesperrt.
Die Sperrung erfolgt bei geeignetem Amphibienwanderwetter zwischen 19 und 7 Uhr.
Der NABU bittet dringend darum, an diesen Tagen das Durchfahrtsverbot zu beachten.
Die Sperrung wird auf der Homepage des NABU SiWi (www.nabu-siwi.de) bekanntgegeben.
Wer sich an dieser Aktion beteiligen möchte, kann sich bei Interesse gerne in der Geschäftsstelle des NABU SiWi unter 02733-8135046 oder info@nabu-siwi.de melden!
Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ unserer NABU-Gruppe. Ein Mal im Jahr – meist im Frühjahr – informiert der Vorstand auf der Jahreshauptversammlung über das abgelaufene Kalenderjahr sowie über die Kassenlage und gibt einen Ausblick auf das kommende Jahr. Alle Mitglieder werden zur Mitlgeiderversammlung eingeladen. Interessierte sind herzlich willkommen. Kommen Sie vorbei und lernen Sie uns kennen.
Unsere diesjährige Mitgliederversammlung findet am 11. April 2025 ab 19.00 Uhr im Saal der Klimawelten e.V., Erdgeschoss, barrierefrei Kirchweg 17, 57271 Hilchenbach statt. Der Vorstand berichtet von den Aktivitäten. Im Anschluss berichte Klaudia Witte über "Die Biber im Siegerland" .
Die Tagesordnung und das Protokoll der letzten MGV sind hier:
Ab jetzt unterstützt Bernd Mosler, 68 Jahre, als Bundesfreiwilligendienstler (BFDler) den NABU KV SiWi in der Umweltbildung.
Bernd Mosler hat an der Universität Marburg Biologie, Sport und Chemie studiert und wurde engagierter Lehrer. Über zwanzig Jahre war er an Waldorfschulen tätig und später am Gymnasium Am Löhrtor in Siegen. Dort unterrichtete er 14 Jahre Biologie, Chemie und Sport.
Bernd Mosler bietet jetzt Kurse in der Umweltbildung für „Klein & Groß“ an und gibt sehr gerne seine Erfahrungen „außerhalb des Schulhauses“ an die Menschen in Kindergärten und Schulen: an Kinder, Jugendliche und die in der Erziehung Tätigen weiter.
„Während meiner gesamten Tätigkeit als Lehrer war es mir ein großes Anliegen, für Kinder und Jugendliche den Weg „‘raus aus dem Schulhaus“ zu finden, selbst die wunderbare Natur zu entdecken und den eigenen Gedanken des Naturschutzes bei möglichst vielen Menschen – auch bei den Eltern und Kolleg*innen – weiter zu entwickeln.“
„Ich freue mich auf die neue Tätigkeit und hoffe auf vielfältige neue Erfahrungen für Jung und Alt auf den eigenen Wegen in die Natur – in Stadt und Land, auf Schulhöfen und unterwegs ...
Wer einen Kurs bei Herrn Mosler „buchen“ möchte, kann sich gerne an unserer Geschäftsstelle unter info@nabu-siwi.de wenden.
Links die "Beute", rechts die Umweltheldinnen und -helden.
Am 12.10.24 haben sich 9 NaturschützerInnenn vom NABU KV Siegen-Wittgenstein unter der HTS in Geisweid getroffen und einen ca. 200 m langen Grünstreifen neben dem Radweg in Höhe der neuen Waschanlage vom Müll befreit.In nur 2 Stunden wurden 7 große Müllsäcke gefüllt, viele Flaschen entsorgt, Batterien, Akkus und Akkus von E-Zigaretten der Natur entnommen.
Oft finden Müllsammelaktionen im Frühjahr statt. Zu diesem Zeitpunkt haben einige Vogel-arten aber schon mit dem Nestbau oder sogar mit der Eiablage begonnen und einige Pflan-zen blühen bereits. Wenn man dann durch die Büsche streift, ist die Störung wesentlich höher als wenn man diese Aktionen im Herbst durchführt.
Es ist erschreckend, wie viel Müll von unseren Mitmenschen einfach in der Natur entsorgt wird. Jeder, Klein und Groß, sollte mal an einer Müllsammelaktion mitmachen. Dies könnte zum Nachdenken anregen und nachhaltig Wirkung zeigen.
In diesen Wochen finden eine Reihe von Pflegeeinsätzen im Kreisgebiet statt, bei denen wir uns über helfende Hände freuen!
Am 24.02.24 steht die Lebensraumverbesserung für die seltenen Wiesenvogelarten Wiesenpieper und Braunkehlchen im NSG „Bonnwiese“, Bad Laasphe-Oberndorf und im benachbarten NSG „Rüppershausen und Hermannssteg“, Bad Laasphe-Rüppershausen auf dem Programm. An den kommenden Samstagen werden, bei geeignetem Wetter, weitere Aktionen folgen.
Jede/ jeder kann mitmachen. Wer interesse hat, meldet sich bitte unter info@nabu-siwi.de.
Hier wird ein Bahndamm in Beddelhausen freigeschnitten.
Auch in der neuen Natur und Umwelt gibt es wieder spannende und hochaktuelle Themen.
Das pdf hierzu finden Sie auch in der rechten Spalte und hier.
Viel Spaß beim Lesen
wünscht
das Redaktionsteam
Am 22.05.2024, dem Tag der biologischen Vielfalt, hat sich an der Universität Siegen eine NABU Hochschulgruppe gegründet.
Auf Initiative von Vanessa Wafzig und Klaudia Witte hat sich eine Studierendengruppe zusammen gefun-den, die bereit ist, Verantwortung zu tragen und Naturschutz am Campus der Uni Siegen zu betreiben.
Dazu haben die Studierenden schon viele Ideen: von Müllsammelaktionen am Campus bis hin zu Ausflüg-en im Kreisgebiet, findet bestimmt jeder eine Veran-staltung, die Freude bereitet und Interesse weckt.
Den Vorsitz für das Sommersemester übernimmt Thomas Benner (mitte) , die stellvertretenden Vorsitzenden sind Sophie Friemel (links)und Vanessa Wafzig (rechts).
Thomas und Vanessa sind beide schon im NABU ehrenamtlich engagiert und beschäftigen sich mit dem Thema Umweltbildung.
Dem frisch gewählten Vorstand ist es eine Herzensangelegenheit junge Menschen für den praktischen Naturschutz zu begeistern. Als NABU Hochschulgruppe setzen sich die Studierenden für das Erhalten und Verbessern der Lebensgrundlagen für eine artenreiche Tier- und Pflanzenwelt ein. Dazu zählen natürlich auch der besondere Schutz und Hilfsmaßnahmen für gefährdete Arten. Durch die verschiedenen Aktionen soll auch das Umweltbe-wusstsein der Studierenden gefördert werden.
Jede:r Studierende der Universität Siegen, ist herzlich dazu eingeladen, die NABU Hochschulgruppe mit Leben und Ideen zu füllen.
Bei Fragen und Interesse könnt ihr den Vorstand per E-mail unter hochschulgruppe@nabu-siwi.de oder auf Instagram unter nabuhsgsiegen kontaktieren!
Im Oktober besuchte die NABU-Kindergruppe die Agnesenhofhütte, mitten im Wald, mitten in Siegen. Die Kinder malten Bilder mit Erdfarben und erkundeten das spannende Gelände rund um die Hütte. Auch der WDR war da und hat diesen schönen Beitrag gesendet. Hier geht es zum Link ( Lokalzeit Südwestfalen ab Minute 7:10)
Nach dem Willen der Kreisverwaltung sollen von bisher 265 Naturdenkmäler im Kreisgebiet in Innenbereich, d.h. in unseren Städten
und Dörfern, demnächst nur noch 168 Bäume geschützt bleiben. Viele Naturschützer sind entsetzt über diese Planung. Warum sollen diese alten Baumpersönlichkeiten aus dem Schutz entlassen
werden?
So können Sie sich für den Schutz der Bäume einsetzen!
Machen Sie mit bei der Online-Petition „Rettet-die-Baum-denkmale im Kreis Siwi“: zum Link
Geben Sie den Baumpersönlichkeiten Ihre Stimme. Jede Stimme zählt.
Bis zum 15. 09. 2023 kann die Liste der Naturdenkmäler auf der Homepage der Kreisverwaltung (www.siegen-wittgenstein.de) unter dem Suchbegriff „Neue ND-VO“ eingesehen werden. Die Untere Naturschutzbehörde weist darauf hin, dass Einwendungen zum Verordnungsentwurf schriftlich eingereicht werden können. Für Fragen steht die Untere Naturschutzbehörde per E-Mail an unb@siegen-wittgenstein.de und telefonisch unter 0271 333-1821 oder -1839 zur Verfügung.
Diese Rotbuche in Weidenau soll den Schutzstatus eines Naturdenkmals verlieren. Gerade alte Bäume sind für uns Menschen und unsere Umwelt besonders wertvoll und wichtig, gerade in Zeiten des Klimawandels.
Vielen Dank für Ihre Unterstützung.
Naturnahe Waldbewirtschaftung fördert das Vor-kommen von besonders geschützten Brutvogelarten in einem von Buchenwäldern geprägten Gebiet des Staatswaldes im nördlichen Siegerland. Dies belegen die Vortragenden anhand ihrer langjährigen Kartie-rungsarbeiten.
Im betrachteten Wald wird seit Anfang der 1980er Jahre durch den Erhalt von Biotopbäumen und ökologisch wertvoller Strukturen aktiver Wald-naturschutz praktiziert. Ziel ist es, die Wald-schutzgebiete mit vollem Nutzungsverzicht durch Biotoptrittsteine im bewirtschafteten Wald zu verbinden. Bei der Untersuchung der Brutvögel galt das Augenmerk in besonderer Weise dem Schwarzspecht und seinen Folgearten, also denjenigen Arten, die die Höhlen des Schwarzspechtes später nutzen, wie Raufußkauz und Hohltaube. Matthias Mennekes, zuständiger Revierförster, und Hartmut Müller, der die Brutvögel erfasste, stellen die hier praktizierte Waldbewirtschaftung und die Ergebnisse der Vogelkartierung vor. Um eine Anmeldung zur Veranstaltung unter info@nabu-siwi.de oder 02733 – 813 50 46 wird gebeten. Vortrag und Exkursion sind kostenfrei. (Bild: Matthias Mennekes)
Der NABU (Naturschutzbund) Siegen-Wittgenstein lädt an elf Abenden während des Frühjahrs und Sommers zu einer Einführung in die Pflanzenbestimmung ein. Die Welt der Pflanzen ist unglaublich vielfältig und bemerkenswert, von kunterbunten Orchideen bis hin zu unauffälligen Farnen und Schachtelhalmen. Doch was ist überhaupt was? Dieses Seminar befasst sich mit den Grundlagen der Pflanzenbestimmung. Es richtet sich an alle, die sich für Pflanzen interessieren und Interesse an ihrem Aufbau, deren Verwandtschaftsbeziehungen und Benennung haben. Im Seminar wird der Umgang mit wissenschaftlichen Bestimmungs-schlüsseln gezeigt und geübt. Die Termine finden sowohl drinnen als auch draußen statt. Es sind keine Vorkenntnisse notwendig, das Seminar richtet sich an Einsteiger.
Die Treffen finden ab dem 20. April 2023 jeweils donnerstags von 18.00 bis 20.00 Uhr statt, Treffpunkt ist die Geschäftsstelle des NABU Siegen-Wittgenstein in Hilchenbach, Kirchweg 17 (ehemalige Florenburg-Schule). Das Seminar ist kostenfrei, für Material fallen kosten in Höhe von etwa 25 bis 50 Euro an, das Material kann aber zum Teil auch beim NABU geliehen werden. Weitere Informationen und Anmeldung möglichst unter thomas.benner01@gmail.com, alternativ unter Tel. 02733 – 813 50 46.
Die Mehlschwalben benötigen unsere Hilfe bei der Wohnungssuche. Wer den quirligen Vögeln einen Nistplatz (Doppelnest) anbieten möchte, kann sich gerne an unsere Geschäftsstelle wenden.
Bild: Miriam Link
Klimakrise und Artensterben sind die größten Bedrohungen der Menschheit und die größten Herausforderungen unserer Zeit. Auch in der Landschaft
Siegen-Wittgensteins sind tiefgreifende Verände-rungen unterschiedlichster Weise zu bemerken – von verschwin-denden oder neu auftauchenden Arten über großflächige Kahl-schläge aufgrund der
Trockenheit und des Borkenkäferbefalls, bis zu neuer technischer Überprägung der Landschaft durch die Errichtung von Anlagen zur Gewinnung erneuerbarer Energien. Mit dem Klimaschutz als ein
Kernanliegen des NABU wird die neue Ziel-setzung in der Bundesgesetzgebung, die Klimaneutralität früher zu erreichen und den Ausbau erneuerbarer Energien zu beschleu-nigen, grundsätzlich begrüßt.
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Foto: Julia Schneider
Es steht außer Frage, dass wir die Windenergie als einen Baustein der regenerativen Energien benötigen. Aber es kommt auf den Standort an, denn
eine WEA ist eine Industrieanlage. WEAs sollten auf schon versiegelten, bebauten Flächen nahe am Stromabnehmer entstehen, z.B. in Gewerbegebieten, entlang von Infrastrukturtrassen, auch in der
Nähe von Wohnbebauung, aber nicht im Wald, nicht auf Kalamaitätsflächen. Durch die WEA und die entsprechenden Erschließungstrassen erfolgt eine Fragmentierung des Waldes, welche eine klimatische
Störung des Ökosystems und der Kühlungsfunktion hervorruft. Wenngleich die meisten Anlagen auf Kalamitätsflächen errichtet werden sollen, sind diese die klimaresilienten Mischwälder im Kreis
Siegen-Wittgenstein von morgen, wenn man sich der Verantwortung als Waldbesitzer für die Zukunft der Menschen, der Landschaft und der Natur stellt. Daher stellen WEA auch hier eine
Beeinträchtigung des Klimas dar. Industrielle WEAs auf den ehemaligen Waldflächen führen zusätzlich dazu, dass die Wiederaufforstung auf den Flächen verzögert wird. Anstelle einer Stärkung der
Klimaschutzfunktion des Waldes als Klimaanlage der Landschaft, Wasserspeicher und Kohlenstoffsenke sowie deren ökologischer Substanz für die gefährdete Biodiversität sollen Wälder nun als
Standort für industrielle WEA herhalten.
Der Biber ist nach Siegen-Wittgenstein zurückgekehrt. Seit 2020 lebt ein Biber in Kreuztal an und in der Ferndorf. Der Biber ist unser größtes Nagetier und streng geschützt. Da der Biber dämmerungs- und nachtaktiv ist, sieht man ihn zwar nicht, aber man sieht seine Spuren, die eindeutig auf seine nächtlichen Aktivitäten hinweisen. Der Biber ist ein reiner Vegetarier. Er ernährt sich von Kräutern und Stauden und Zweigen. Um an die Zweige zu gelangen, fällt er Bäume.
Foto: Klemens Karkow (NABU)
Der Biber in Kreuztal hat jetzt einen Wächter. Wir freuen uns sehr, dass Chris Kühn ab jetzt ein Auge auf den Biber wirft und seine/ihre Aktivitäten dokumentiert und dem NABU besondere
Vorkommnisse mitteilt.
Im Zuge des Ersatzneubaus der Talbrücke Büschergrund in Freudenberg soll ein Teil des Naturschutzgebietes „Wending und Peimbachtal“ für mehrere Jahre zugeschüt-tet und die Wending auf 90 m verrohrt werden. Hierzu hat der Kreis Siegen-Wittgenstein die wasser-rechtliche Geneh-migung erteilt, obwohl der Kreis dafür nicht zuständig ist. Gegen diese falsch ausgestellte Genehmigung klagt der BUND NRW, um beim vorliegenden Verfahren Rechts-sicherheit zu erhalten.
Die Naturschutzverbände sehen im Klageverfahren die letzte Möglichkeit Natur- und Umweltbelange durchzuset-
en, um den lang andauernden Eingriff in das Gewässer und große Teile des wertvollen Naturschutz-gebietes so schonend wie möglich zu gestalten. Die Klage der Naturschutzverbände richtet sich nicht gegen den Neubau der Talbrücke Büschergrund. Dieser ist selbstverständlich notwendig. Die Naturschutzverbände fordern jedoch die Be-rücksichtigung, Anwendung und Umsetzung geltenden Rechts, um den Eingriff in das Naturschutzgebiet für die Natur so schonend wie möglich zu gestalten. Solche Klageverfahren sind kostspielig und wir hoffen daher auf Ihre Spende für unsere Klage! Wir sind für jede Unterstützung dankbar! weiter lesen und Link zum Spendenkonto
Eine Stellungnahme von Michael Düben
Lobbyisten werden von vielen demokratisch engagierten Menschen skeptisch betrachtet, da Lobbyisten versuchen, demokratische Prozesse und Entscheidungen zu beeinflussen und in eine ganz bestimmte Richtung zu lenken. Meist geht es darum, möglichst großen finanziellen Nutzen und Unabhängigkeit für die Auftraggeber der Lobbyisten zu erreichen. weiterlesen
Bereits seit den achtziger Jahren wird die sogenannte Route 57 geplant.Mehr Straßen führen zu mehr Verkehr, nicht zur Minderung des Verkehrs
Der Film zeigt eindrücklich, was wir und alle nachfolgenden Generationen verlieren können.
Mehr Straßen zerschneiden zusammenhängende Naturräumen mit allen negativen Konsequenzen für die Natur und für den Menschen, denn nicht nur die Natur braucht Raum, sondern auch wir brauchen die Natur als „Rückzugsräume“ für unsere Erholung.
Pressemitteilung:
Durch die Kombination aus Windwurfereignissen nach Orkanen und schweren Stürmen und zwei aufeinander folgenden Jahren mit überdurchschnittlicher Trockenheit kam und kommt es auch im Kreisgebiet von Siegen-Wittgenstein zum Absterben von Waldbeständen in bisher nicht gekanntem Umfang. Vornehmlich sind bislang Fichtenbestände mittleren Alters und Fichtenalthölzer betroffen. Neben den wirtschaftlich schwerwiegenden Auswirkungen für die betroffenen Waldbesitzer und den für alle Waldbesucher mehr als deutlich erkennbaren Veränderungen des Landschaftsbildes kommt es durch die kalamitätsbedingten Zwangseinschläge der befallenen Nadelholzbestände auch zu Verlusten an Bäumen mit Greifvogelhorsten oder Bäumen mit Spechthöhlen.
Foto: Matthias Mennekes Mehr lesen